Bauletter, BAULINKS.de-Meldungen, vom 27.10.2026 |
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Interhyp Wohntraumstudie 2026: Wunsch und WirklichkeitSeit dem Jahr 2011 führt Interhyp die Wohntraumstudie durch. Die Studie untersucht regelmäßig die Wünsche, Einstellungen und Einschätzungen der Menschen in Deutschland rund um Wohnen und Wohneigentum. Dabei zeigt sich: Ein schönes Zuhause bleibt ein zentraler Wunsch der Menschen in Deutschland. 68 % der Mieter wünschen sich, einmal im Eigentum zu leben, für rund die Hälfte der Befragten ist die eigene Immobilie ein Lebensziel oder großer persönlicher Traum. Wer bereits Eigentum besitzt, ist mit dieser Entscheidung in 97 % der Fälle zufrieden. Auch bei der Gen Z ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden stark ausgeprägt. 93 % der 23- bis 30-Jährigen ist ein schönes Zuhause wichtig. Unter den zur Miete wohnenden jungen Menschen ist das Kaufinteresse im Vergleich zu 2021 sogar gestiegen, auf heute 80 %. Rund die Hälfte sagt zudem, ihr Wunsch nach Eigentum sei in den vergangenen Jahren stärker geworden, nur bei 15 % hat sich der Wunsch abgeschwächt. "Die junge Generation hat den Traum vom eigenen Zuhause keineswegs aufgegeben. Im Gegenteil: Wohneigentum steht auch für viele junge Menschen für Sicherheit und Stabilität in einer Zeit, die von zahlreichen Unsicherheiten geprägt ist. Gleichzeitig trifft der Wohntraum zunehmend auf die Realität. Und dann stellt sich sehr schnell die Frage: Was kann ich mir tatsächlich leisten?", sagt Thomas Kreil, Managing Director Privatkundengeschäft bei Interhyp. Die Antwort ist nicht, den Wohntraum einfach aufzugeben. Wenn der Immobilienkauf zunächst nicht möglich ist, würden 41 % der 23- bis 30-jährigen Mieter mit Kaufwunsch länger oder mehr sparen und 33 % den Kauf auf einen späteren Lebensabschnitt verschieben. Kompromiss beim Wunschobjekt: 65 % der Kaufinteressierten könnten sich vorstellen, ländlicher zu wohnen, 41 % würden weniger Wohnfläche akzeptieren und 40 % einen anderen Immobilientyp wählen. "Wir sehen ganz klar: Junge Menschen wünschen sich Wohneigentum. Aber Eigeninitiative allein kann nicht alle strukturellen Hürden ausgleichen. Hier ist die Politik gefragt. Wir brauchen Entlastungen bei den Erwerbsnebenkosten und Instrumente, die gerade Haushalten ohne großes Familienkapital den Einstieg erleichtern. Damit der Traum vom eigenen Zuhause für junge Menschen nicht nur ein Traum bleibt", sagt Thomas Kreil.
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Baulinks-Beiträge vom Tag |
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